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Die Wahl der richtigen Zeltkonstruktion

Wenn man auf der Suche nach einem neuen Zelt ist, stellt sich bald die Frage:

Soll es ein Tunnel oder ein Geodät (Kuppel ist die einfache Variante des Geodäten) werden?

Sollen die Gestänge am Außen- oder am Innenzelt verlaufen?

Hier drauf gibt es selten eine eindeutige Antwort. Entscheidend ist wie das Zelt am häufigsten eingesetzt wird. In der Regel sind Tunnelzelte mit der Gestängeführung am Außenzelt versehen, während bei Geodäten die Gestänge meist am Innenzelt verlaufen. Ausnahmen bestätigen jedoch die Regel wie z.B. beim Modell "Forum". Im folgendem führen wir die Vor- und Nachteile der jeweiligen Konstruktionen auf.

Geodät

Vorteile:
 Sturmstabil
Weitestgehend freistehend
 Kann im aufgebauten Zustand einfach
    umgesetzt oder gedreht werden
 Meist mehr Platz im Innenzelt, dadurch
    angenehmeres Raumgefühl

Nachteile:
Meist höheres Gewicht
Kleinere Apsiden
Innenzelt bei geöffneter Apsis nicht unbedingt
    vor Regen geschützt


Tunnelzelt

Vorteile:
Besseres Gewichts – Volumen Verhältnis
Meist größere Apsis
Innenzelt bei geöffneter Apsis meist vor
    Regen geschützt
 

Nachteile:
Muss mit Heringen o.ä. abgespannt werden
    damit es steht
Braucht bei Sturm wesentlich mehr
    Abspannungen
Ist bei Sturm lauter, da die Zeltstoffe eher
    anfangen zu flattern

Fazit:

Das optimale Zelt gibt es nur für einen Einsatzbereich. Allgemein kann man folgendes sagen: Geht es um jedes Gramm, um besten Regenschutz wird es ein Tunnelzelt. Ist man im Alpinenbereich, in Gegenden mit vielen starken Winden oder hauptsächlich in heißen Gegenden unterwegs wird ein es Geodät sein. Was allerdings nicht heißt das man einen Tunnel nicht auch dort einsetzen kann wofür ein Geodät geeigneter ist, oder andersrum.

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